Unterschied Make Up Artist Visagist


Heute möchten wir uns einem Thema widmen, welches immer mit einem Fragezeichnen belegt ist, dem Unterschied zwischen einem Visagisten und einem Make Up Artist.

Wir haben in den vergangenen Wochen/ Monaten mit vielen Menschen im Hintergrund zusammengearbeitet, denen der Bereich Make Up und Hairstyling vollkommen fremd ist und immer wieder kam die Frage auf, was es denn nun genau mit unserer Schule und dem Begriff Make Up Artist auf sich hat.

Diejenigen, die sich gar nicht mit dem Thema auskennen, dachten wir würden eine Kosmetikschule eröffnen, da sie Make Up mit Kosmetik gleich gesetzt haben, aber an dieser Stelle können wir sagen, dass es sich hierbei um zwei vollkommen unterschiedliche Paar Schuhe handelt. Bei einem Kosmetiker/in geht es in erster Linie um Gesichtspflege und Körperbehandlungen. Dermatologie und Kosmetologie stehen hier im Vordergrund, der Visagistenanteil ist dabei zweitrangig und wird meist an 1-2 Tagen während einer solchen Ausbildung behandelt.

Der Beruf eines Visagisten und eines Make Up Artists hingegen ist viel ähnlicher. Bei beiden geht es um die dekorative Kosmetik, also das Schminken von Menschen. Dennoch gibt es einen Unterschied, denn wie der Name Make Up ARTist schon sagt, geht es nicht nur darum zu Verschönern, hier heißt es kreativ tätig zu werden. Während Visagisten mehr im privaten Bereich tätig sind, sprich bei Hochzeiten, für ein schönes Tages- oder auch Abend Make Up, sollte ein Make Up Artist neben einfachen, verschönernden Make Ups Kunst kreieren.

In den meisten Fällen arbeiten Make Up Artists für Kunden nach speziellen Vorlagen bei Fotoshootings oder auch für den Laufsteg. Oder er erarbeitet zusammen mit dem Kunden anhand von Moodboards einen entsprechenden Look. Dementsprechend fällt die Ausbildung bei einem Visagisten wesentlich kürzer aus und bewegt sich nur im Rahmen der Basics. Frisör- und Kosmetikausbildungen beinhalten oftmals einen Teil Visagistik oder aber es werden entsprechende Wochenendkurse angeboten. Die Make Up Artist Ausbildung hingegen ist viel komplexer, hier stehen neben den Basics wie Gesichtsformen, Augenformen, einfaches Tages Make Up und dergleichen zusätzlich Themen wie zum Beispiel Editorial Looks, HD Make Up, Special Effects oder Pop Art auf dem Plan.

Aber ob nun Visagist oder Make Up Artist, bei beiden Berufen handelt es sich um nicht-geschützte Berufe, da es sich um keinen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf handelt und das wiederum bedeutet, dass sich jeder der möchte Visagist/ Make Up Artist nennen und als solch einer arbeiten kann.

Ob es dementsprechend notwendig ist eine Ausbildung wie wir sie anbieten zu machen?

Nun gut, als Make Up Artist & Hairstylist Schule 'Nein.' zu schreiben, wäre wohl nicht ganz richtig *lach* aber JA zu schreiben, wäre auch nicht ganz ehrlich... Als Make Up Artist muss man wie gesagt ein gewisses Maß an Kreativität mitbringen. Es ist kein Beruf, es ist eher eine Berufung! Viele bringen diese Leidenschaft bereits in der Ausbildung mit, sie haben sich mit dem Thema Make Up schon beschäftigt und wissen was sie erwartet, aber das allein reicht oftmals dann doch nicht vollkommen aus. Auch wir haben vor unseren Ausbildungen schon das ein oder andere Make Up an Kunden geschminkt, aber eher im privaten Rahmen, also Mama, Freundin, Schwester, etc. und das Ganze natürlich auch ohne Bezahlung. Während unserer Ausbildungen hatten wir daher schon einiges von dem gehört, was uns erzählt wurde, aber es gab eben auch Bereiche, die wir noch nicht kannten UND ganz wichtig, es hat uns Selbstvertrauen gegeben. Während der Ausbildung wird jeden Tag geschminkt, jeden Tag werden die Pinsel geschwungen und das allein gibt einem mehr und mehr Selbstvertrauen. Und dann gibt es da noch den kreativen und auch TV/Film Bereich, bei welchem es um spezielle Techniken geht, aber auch spezielle Produkte, anders als man sie aus dem Alltag kennt. Das alles beinhaltet die Ausbildung zum Make Up Artist.

Wir freuen uns euch auf diesem Weg an unserer Schule begleiten zu dürfen!

In diesem Sinne


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