Unterschied Make Up Artist Visagist

Aktualisiert: März 17


Heute möchte mich dem Thema widmen, welches immer mit einem Fragezeichnen belegt ist, dem Unterschied zwischen einem Visagisten und einem Make Up Artist.


Und als was arbeitest Du?


Wer kennt sie nicht die Frage: Und was machst Du so? Während meine Gehirn die Frage verarbeitet, wird gleichzeitig die 'vorprogrammierte' Erklärung im Kopf herausgesucht, denn ich weiß ich MUSS in jedem Fall erklären was ich genau mache, da die meisten Menschen Make Up Artist, Visagisten, Kosmetiker, teilweise sogar Friseure in einen Topf schmeißen, obwohl es sich dabei um teils vollkommen unterschiedliche Berufe handelt.

Als ich meine Make Up Artist Schule eröffnet habe, dachten die meisten ich würde eine Kosmetikschule eröffnen, da sie Make Up mit Kosmetik gleich gesetzt haben, obwohl es sich hierbei um zwei vollkommen unterschiedliche Berufe handelt. Bei einem*r Kosmetiker*in geht es in erster Linie um Gesichtspflege und Körperbehandlungen. Dermatologie und Kosmetologie stehen hier im Vordergrund, der Visagistenanteil ist dabei zweitrangig und wird meist an wenigen Tagen während einer solchen Ausbildung behandelt.


Visagist vs. Make Up Artist

Der Beruf eines Visagisten und eines Make Up Artists hingegen ist viel ähnlicher. Bei beiden geht es um die dekorative Kosmetik, also das Schminken von Menschen. Dennoch gibt es einen Unterschied, denn wie der Name Make Up ARTist schon sagt, geht es nicht nur darum zu Verschönern, hier heißt es kreativ tätig zu werden. Während Visagisten mehr im privaten Bereich tätig sind, sprich bei Hochzeiten, für ein schönes Tages- oder auch Abend Make Up, sollte ein Make Up Artist neben einfachen, verschönernden Make Ups, Kunst kreieren und darf sich gerne vollkommen austoben in Hinblick auf Produkte, Techniken und Texturen von Materialien.

In den meisten Fällen arbeiten Make Up Artists für Kunden nach speziellen Vorlagen bei Fotoshootings oder auch für den Laufsteg. Oder er erarbeitet zusammen mit dem Kunden anhand von Moodboards einen entsprechenden Look. Dementsprechend fällt die Ausbildung bei einem Visagisten wesentlich kürzer aus und bewegt sich nur im Rahmen der Basics. Frisör- und Kosmetikausbildungen beinhalten oftmals einen Teil Visagistik oder aber es werden entsprechende Wochenendkurse angeboten. Die Make Up Artist Ausbildung hingegen ist viel komplexer, hier stehen neben den Basics wie Gesichtsformen, Augenformen, einfaches Tages Make Up und dergleichen zusätzlich Themen wie zum Beispiel Editorial Looks auf dem Plan.

Aber ob nun Visagist oder Make Up Artist, bei beiden Berufen handelt es sich um nicht-geschützte Berufe, da es sich um keinen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf handelt und das wiederum bedeutet, dass sich jeder der möchte Visagist/ Make Up Artist nennen darf und als solch einer arbeiten kann.


Brauche ich denn wirklich eine Ausbildung zum Make Up Artist?

Ob es dementsprechend notwendig ist eine Ausbildung wie ich sie anbiete zu machen?

Nun gut, als Make Up Artist Schule 'Nein.' zu sagen, wäre wohl nicht ganz richtig 😅 aber JA zu schreiben, wäre auch nicht ganz ehrlich...


Als Make Up Artist muss man wie gesagt ein gewisses Maß an Kreativität mitbringen. Es ist kein Beruf, es ist eher eine Berufung! Viele bringen diese Leidenschaft bereits in der Ausbildung mit, sie haben sich mit dem Thema Make Up schon beschäftigt und wissen was sie erwartet, aber das allein reicht oftmals dann doch nicht vollkommen aus. Auch ich habe vor meiner eigenen Ausbildung das ein oder andere Make Up an Kunden geschminkt, aber eher im privaten Rahmen, also Mama, Freundin, Schwester, etc. und das Ganze natürlich auch ohne Bezahlung.


Während meiner Ausbildungen wiederholte sich daher schon einiges von dem was ich bereits wusste, aber es gab eben auch etliche Bereiche, die ich noch nicht kannte UND ganz wichtig, es hat mir mit jeden Tag mehr ganz viel Selbstvertrauen und Sicherheit gegeben.


In der Ausbildung wird jeden Tag geschminkt, jeden Tag werden die Pinsel geschwungen und das allein gibt einem mehr und mehr Selbstvertrauen.


Make Up Artist PLUS


In meinen Ausbildungen habe ich es mir außerdem zum Ziel gemacht, meine Teilnehmer auch in allen Bereichen des Business-Aufbaus fit zu machen, denn es reicht heutzutage einfach nicht mehr aus 'nur' gut in seinem Beruf zu sein, man muss auch wissen WIE man im Anschluss erfolgreich arbeiten kann. Also werden bei mir auch die Bereiche Content Marketing, Fotografie, Bildbearbeitung, Website Erstellung u.v.m behandelt.


Ja, es ist möglich sich das alles selbst zu erarbeiten, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es deutlich - um nicht zu sagen, Jahre! - länger dauert, als es ist einer hochwertigen Ausbildung zu lernen. Einmal an der richtigen Stelle investieren, bringt einen in kürzester Zeit um Lichtjahre voran, dass können auch meine ehemaligen Teilnehmer bestätigen.

Ich freue mich über jeden, den ich auf diesem Weg an meiner Schule begleiten darf, seinen Traum vom Make Up Artist zu erfüllen!


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